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05/06/2021 16:00 - 16:59

Iris Galey (* 9. März 1936 in Basel) ist eine Schweizer Traumatherapeutin und Buchautorin.

Über 40 Jahre lang hatte sie nicht über die Geschehnisse ihrer Kindheit gesprochen, bis sie nach einer neuseeländischen Sendung über Inzestbegann, ihre Geschichte aufzuschreiben. Ihr erstes Buch (I couldn’t cry when Daddy died, London 1986) wurde zu einem internationalen Bestseller und zu einer der ersten Veröffentlichungen, die das Tabu des Vater/Tochter-Inzests durchbrechen. In der Folge musste die Autorin dem Druck von Verwandten, Freunden, Autoritäten und Medien standhalten. Sie nahm am Ersten Internationalen Inzest-Kongreß in Zürich (9. bis 12. August 1987) teil. Ihr zweites Buch Die Seelenvergewaltiger handelt von den vielfältigen Formen, in denen die normale Gesellschaft derartige Traumatisierungen legitimiert und vertieft durch ihre Ignoranz, Gefühllosigkeit und Doppelmoral. Seit dieser Zeit engagiert sich Galey weltweit für Inzestüberlebende. Ihre eigenen Erfahrungen von sexuellem, religiösem und emotionalem Missbrauch hat sie in vier Büchern veröffentlicht, die in mehreren Sprachen erschienen sind. Sie ist auch regelmäßig mit Vorträgen im In- und Ausland unterwegs.